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29. August 2016


Leitartikel

Ein Anfang wird gelegt
Die Vorbereitung Erwachsener auf die Taufe
Dr. Walter Krieger, Generalsekretär des Österreichischen Pastoralinstituts, Wien



Inhalt

  • Symposion: „Liturgie.Fremde.Heimat“
  • Kirchen des byzantinischen Ritus im Nahen Osten. Die Vielfalt des orientalischen Christentums – Teil 3
  • Latein als Liturgiesprache. Zur Diskussion vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil
  • 29. bis 30. Sonntag im Jahreskreis (C)
  • Leserbrief



  • gd EDITORIAL

    Liebe Leserinnen und Leser,
    „Ziehst du denn nicht dein Gewand an, wenn du aufstehst? So bekleide deine Seele, indem du das Symbolum [Glaubensbekenntnis] wiederholst, damit das Vergessen dich nicht entblöße“, forderte der hl. Augustinus von seinen (meist erwachsenen) Taufbewerbern im Rahmen einer Katechese. Schon der Kirchenvater wusste, dass das Bewusstsein, getauft zu sein, stetig Gefahr läuft, sich im Lebensalltag zu verflüchtigen. Und heute? Wie sieht es mit der pastoralen Sorge um das Taufbewusstsein der großen Mehrheit aus, die als Säuglinge die Taufe empfangen haben? 65 Jahre, nachdem Papst Pius XII. die Erneuerung des Taufversprechens in die Feier der Osternacht aufgenommen hat, stellt sich die Situation zumindest auf liturgischem Gebiet recht erfreulich dar: Neben der genannten jährlichen Tauferneuerung innerhalb der Osternacht eröffnet das Messbuch die Möglichkeit, zu Beginn der sonntäglichen Messfeier ein Taufgedächtnis zu feiern – dies gilt im übrigen auch analog für die Wort-Gottes-Feier. Mancherorts haben sich regelmäßige „Taufvespern“ etabliert, die oftmals sogar ökumenisch begangen werden. Weitere Formen der Privatfrömmigkeit (Kreuzzeichen, Weihwasser...) wurden in den letzten Jahren in ihrem Verweischarakter auf die eigene Taufe neu entdeckt. Die Pastoral könnte demnach liturgisch aus dem Vollen schöpfen, um das Taufbewusstsein der Gläubigen wach zu halten. Denn den seelsorglichen Fokus allein auf die Taufe und ihre Vorbereitung zu legen, reicht nicht aus: Taufe und Taufgedächtnis sind zwei Seiten einer Medaille, die untrennbar zusammengehören.
    Ihr Manuel Uder


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