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4. Oktober 2016


Leitartikel

Vom Wert des Augenblicks
Die Kirche als „Gemeinschaft und Dienstleistung“ (LG 4)
Prof. Dr. Dr. Michael N. Ebertz, Katholische Hochschule Freiburg i. Br.



Inhalt

  • Ein Plädoyer für das Allgemeine Schuldbekenntnis in der Heiligen Messe
  • Die armenische Kirche. Die Vielfalt des orientalischen Christentums – Teil 4
  • Allerseelen bis 32. Sonntag im Jahreskreis (C)
  • Leserbriefe



  • gd EDITORIAL

    Liebe Leserinnen und Leser,
    dürfen Gottesdienste analog zu Angeboten in der freien Wirtschaft als Dienstleistung angesehen werden? Ist der Gottesdienstbesucher als Kunde König, der von der Kirche als Anbieter einfordern darf, was seinen persönlichen Bedürfnissen entspricht? Wie Michael N. Ebertz im Leitartikel dieser Ausgabe aufzeigt, sind die Kirche und ihre Rituale schon längst in den Sog der Dienstleistungsgesellschaft geraten. Liturgien, insbesondere die Kasualien, müssen sich auf dem freien Markt neben anderen religiösen, humanistisch-freidenkerischen und esoterischen Angeboten behaupten. Wie soll die Kirche damit umgehen, dass sie nun „Konkurrenz“ hat? Sich öffnen für Eheschließungen in idyllischen Waldhainen statt in Kirchen, für Tauffeiern mit Helene-Fischer-Songs als Gloria-Ersatz und für pantheistisch anmutende Seebestattungen? Die Liturgie der Kirche hat ein bestimmtes „Profi l“, das sie nicht aufgeben darf, wenn sie Liturgie der Kirche bleiben will: Sie ist öffentliches und gemeinschaftliches Handeln der Kirche, durch das letztere aktiv Anteil am Erlösungswerk Gottes hat. Das heißt nicht, dass es keine Gestaltungsspielräume gibt – ein genauer Blick in die liturgischen Ordnungen eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, individuellen Wünschen zu entsprechen. Wichtig wäre allerdings, dass man mit Menschen, die kirchliche Rituale „nachfragen“, in angemessener Weise auch die Texte durchgeht, die vorgesehen oder möglich sind, ihnen erklärt, wie was zu verstehen ist und was mitgestaltet werden kann – auch das ist eine Dienstleistung.
    Ihr Manuel Uder


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