DBK: neue Kommission für Liturgie und Kultur
Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat bei ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda (28. September bis 1. Oktober 2026) die Neuordnung ihrer bischöflichen Kommissionen abgeschlossen.

Mit Beginn der neuen Arbeitsperiode 2026 bis 2031 wurde die Zahl der Kommissionen von bisher 14 auf acht reduziert. Die Liturgiekommission erfuhr dabei eine Erweiterung ihres Aufgabenfeldes und ist zur „Kommission II – Liturgie und Kultur“ geworden. Sie befasst sich weiterhin mit grundsätzlichen liturgischen Fragen sowie praktischen Aufgaben wie der Erarbeitung deutschsprachiger liturgischer Texte, der Vorbereitung liturgischer Bücher und liturgiepraktischer Handreichungen.
Neu beziehungsweise ausdrücklich hinzugekommen ist die Verantwortung für den Kulturbereich: Dazu zählen kulturelle Einrichtungen, Kirchengebäude und die Auseinandersetzung mit Kunst sowie das Gespräch mit zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern.
Im Einzelnen setzt sich die neue Kommission für Liturgie und Kultur wie folgt zusammen:
- Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier, Vorsitzender
- Herwig Gössl, Erzbischof von Bamberg, stellvertretender Vorsitzender
- Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising
- Dr. Martin Marahrens, Weihbischof in Hildesheim, Diözesanadministrator
- Reinhard Pappenberger, Weihbischof in Regensburg
- Jörg Michael Peters, Weihbischof in Trier
- Dr. Gerhard Schneider, Weihbischof in Rottenburg-Stuttgart
Die Kommission wird außerdem durch fachkundige Beraterinnen und Berater ergänzt, die noch zu bestimmen sind.
Weitere Informationen
Kommission Liturgie und Kultur: dbk.de (26.10.26)