Eine Frau kniet in einer Bank vor einem Beichtstuhl aus Holz mit rotem Vorhang

Kirchenraum

Orte der Feier der Versöhnung

Beitstuhl, Beichtzimmer und weitere Orte der Feier der Versöhnung

Foto: Peter Weidemann, in: Pfarrbriefservice.de

Für die Feier des Bußsakraments braucht es Orte, die sowohl die persönliche Begegnung als auch die Möglichkeit anonymer Beichte ermöglichen und dabei Diskretion und Würde wahren. Neben dem klassischen Beichtstuhl haben sich vielerorts Beichträume oder Versöhnungskapellen etabliert, die auch das Gespräch von Angesicht zu Angesicht erlauben. Ihre Gestaltung soll Vertrauen schaffen und den Charakter der Versöhnung als Weg zurück in die Gemeinschaft mit Gott und der Kirche unterstreichen.

„Wie beim Taufort soll man auch bei der Planung des Ortes für das Bußsakrament von der Vollform der liturgischen Handlung ausgehen. Der traditionelle Beichtstuhl ist dafür nur beschränkt geeignet, weil sich in ihm weder die Wortverkündigung noch die Gesten bei der Lossprechung entfalten können. Bewährt haben sich Beichtzimmer, die so eingerichtet sind, dass sowohl ein anonymes Bekenntnis als auch ein offenes Gespräch möglich ist.“ (Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung von gottesdienstlichen Räumen, 28).

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