
© Lehrstuhl für Liturgie, Uni Würzburg, Foto: Jessica Krämer
Der Ambo ist der eigens dafür bestimmte Ort, von dem aus die biblischen Lesungen, der Antwortpsalm und die Homilie vorgetragen werden. In der Pastoralen Einführung in das Mess-Lektionar (Nr. 32) heißt es: „Für die Verkündigung des Wortes Gottes muss es im Kirchenraum einen Ort geben, der der Bedeutung des Wortes Gottes angemessen ist und den Gläubigen bewusst machen kann, dass in der Messe der Tisch sowohl des Wortes wie des Leibes Christi bereitet wird. Dieser Ort muss erhöht, feststehend und würdig sein und ganz seinem Zweck entsprechen. Insbesondere muss er der Gemeinde das aufmerksame Hören im Wortgottesdienst leicht machen. Daher soll für jede Kirche eine Lösung gesucht werden, bei der Ambo und Altar einander entsprechen und in richtiger Beziehung zueinander stehen.“
Der Begriff „Ambo“ ist abgeleitet vom griech. anabainein = hinaufsteigen. Meist ist der durch Stufen zu erreichende erhöhte Ort auch mit einem Pult versehen. Wie der Kirchenraum selbst hat der Ambo seit frühchristlicher Zeit bis heute eine Vielzahl von Wandlungen hinsichtlich seiner Gestalt und Gestaltung erfahren.




